Über den Verein
Über die Neuburger Kammeroper und ihre letzte Produktion:
Die Neuburger Kammeroper wurde über die Region hinaus bekannt, weil sie es sich zum Programm gemacht hat, nur Opern aufzuführen, die kaum an anderen Opernhäusern zu hören sind. Wo bringt man schon Opern von Komponisten wie z. B. Salieri, Himmel, Guglielmi, Philidor, della Maria, Fischietti, Logroscino, Mehul, Martin y Soler, Schweitzer, Isouard, Morlacchi, Galuppi, Gretry, Fioravanti, Danzi, Kreutzer, Mayr, Gaßmann?
"Seit einem Vierteljahrhundert behauptet die Neuburger Kammeroper ihren unverwechselbaren Platz in der Vielfalt des sommerlichen Festspielbetriebes. Komponisten des achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts, die selbst dem Fachmann kaum mehr als namentlich bekannt sind, feierten mit ihren Bühnenwerken vitale Auferstehung aus langem Archivschlaf und bewiesen, daß sie - zuverlässig und lieebvoll aufbereitet - auch einem heutigen Publikum durchaus noch etwas zu sagen haben."
(Opernwelt - Oktober 1993)
„Der lang anhaltende Applaus belohnte alle Ausführenden für dieses sicher zu Unrecht vergessene Juwelchen. Mit welcher Ausgrabung wird uns die Neuburger Kammeroper im nächsten Jahr wieder verwöhnen?“
(W. V. im Internet-Magazin ‚operagazet’ vom 31.07.2004 – Übersetzung aus dem Flämischen)
„ .... ein Lehrstück in Sachen neapolitanischen Opernstils, und ein höchst unterhaltsames dazu. ...... wie überhaupt die achtköpfige Ensembleliste eine homogene Qualität aufweist ..... Was sich hier – so konstatiert man – auch in diesem Sommer wieder abspielt, ist junges, pulsierendes, lebendiges Musiktheater. In die Jahre gekommen ist die Neuburger Kammeroper nur, was die Zahl der mittlerweile bewältigten Produktionen angeht.“
(Gerhart Asche in „opernwelt“ 9/10 2004)
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